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6/16 Windlord HM

Ja, was soll man zu diesem Kampf denn sagen? Eine gute Taktik, ein gutes Setup, drei gute CCs brauchte es, damit der Boss nach gerade einmal sieben Versuchen im Staub liegt. Eine wahrhaftige Lachnummer, wenn denn alle mit den Windbomben aufpassen. Ein simpler Tank&Spank Encounter, zu dem mir nichts mehr einfällt zu schreiben... sorry ^^

 

5/16 HM Ta'yak

Schlussendlich ging dann auch der Blade Lord Ta'yak down und man fragt sich, wo doch immer nur die Probleme herkommen. Zig mal verabschiedet sich der Tank ins Nirvana, dann können einige nicht dem Orkan ausweichen und am Ende fehlt es wieder am Schaden. Aber urplötzlich, wie aus heiterem Himmel, als ob durch irgendeinen externen Effekt eine Last von den Schultern abgefallen sei, ändert sich alles und man kommt zwei Mal direkt hintereinander in P2. Beim Ersten wiped man bei 1%, um gleich darauf auch dieses letzte Prozent von seiner HP zu tilgen. Nur um dann festzustellen, dass die dps vorhanden war, wenn keiner beim Orkan gestorben wäre, wenn kein Tank beim Ziehen oder beim Stoß umgefallen wäre.

Doch besiegt ist besieht, wir haben den Kill, den Loot - auch wenn nicht jeder absolut zufrieden war mit der Ausbeute - und wir können uns der nächsten Herausforderung stellen: Garalon und Meljarak.

 

6/6 Kaiser entsorgt

Da ist auch der letzte Boss in Mogu'shan endlich down gegangen. Obwohl wir letzte ihn bereits im 10er zwei Mal erledigen konnten, ist doch nur der 25er die einzig wahre Größe für eine 25er Gilde. Und nachdem wir einiges umgestellt hatten, sodass die DPS am Ende auch auf die richtige geschraubt werden konnte, verlief der Kampf ohne Probleme.

In der nächsten ID gibt es dann hoffentlich die ersten HM Kills zu verkünden! :)


5/6 Elegon down!

Vorerst darf sich also auch Elegon zu Algalon gesellen und die Sterne zählen... weil wir ihn leider nicht schon letzte Woche erledigen konnten, und auch die unbezahlten Überstunden zu keinem Erfolg führten, mussten wir also diese Woche beweisen, dass der Schaden von unserem Raid ausreicht. Und wie sollte es anders sein...? Im askeria-typischen Last Try des Abends ging er down! Obwohl... eigentlich unsere beiden Tanks zu Helden hätten werden können, nachdem sie den Bersi-Cast überlebt hatten und den Boss noch weitere 30? 40? Prozent* hinunterzergen konnten und erst bei 0,3% Boss-HP gestorben sind. Jedenfalls freuen wir uns jetzt auf das kaiserliche Event und darauf, nächste Woche hoffentlich die Hardmodes angehen zu könnnen, bevor mit 5.1 eine neue Fraktion und noch mehr Dailies eingeführt werden, bei denen man dann 3 Stunden beschäftigt sein wird am Tage...

 

*Prozente können leicht abweichen auf Grund von Übertreibung und Selbstüberschätzung der beiden noch lebenden Tanks

 

2/6HM 6/6nm 4/4nm

Kleines kurzes Update - nachdem in letzte Zeit nicht viel geschrieben wurde. Wir waren natürlich nicht untätig und experimentierten ein wenig herum. Wenn es die Zeit und Muse zulässt, gibt es demnächst auch mal wieder einen etwas längeren Post - aber momentan sind die Kills nicht einer größeren News wert. In dem Sinne - auf ein freudiges Schaffen weiterhin!

 

 

 

 

 

4/6 Mogu'shan

Dann noch einmal eine kurze Aktualisierung. Aber vor allem einen herzlichen Dank an Blizzard für dieses atemberaubende neue Spiel World of Dailycraft... bei dem man kaum für irgendetwas anderes die Zeit findet, als zu Raiden und Dailys zu machen...

 

3/6 Herz

Keine Sorge - Kein langer Text :) sondern nur ein kleines Update bzgl. der Bosse im Herz der Angst. Die ersten beiden Bosse waren bereits in der ersten ID down und in dieser kam dann noch Garalon im 25er hinzu. Nebenbei konnten wir auch den 4ten im 10er bereits legen, aber das zählt ja nicht.

 

 

 

3/6 Mogu'shan

Der Aktualisierung wegen; wollen wir hiermit mitteilen, dass die Stones Geschichte sind, Feng sich geblitzdingst und Gara'jal sich zu seinen Geistern gesellt hat. 

Weil es eben nur normale Bosse waren und nicht sonderlich schwer, sofern man laufen und zählen kann - ist es sogar verwunderlich, dass nicht noch mehr Bosse in die ewigen Jagdgründe eingingen.

 

 

 

1/6 HM Mogu'shan

»Es waren Tage wie die jetzigen damals. Die Zeit verging zu schnell und ohnehin, hatten wir davon überhaupt zu wenig. Einigen von euch sind die Geschichten eurer Eltern bestimmt noch gewahr – und, auch wenn sie an längst vergangene Zeiten erinnern und ihr sie womöglich in das Reich der Fabeln und Titanen verbannt – so sage ich euch doch hier und jetzt, sie sind alle wahr!«


 

Langsam erhob sich der Mann von der marmornen Bank, auf welcher er bis eben gesessen hatte und versuchte sich aufzurichten. Seines Alters wegen versuchte er mit Hilfe einer der großen Säulen in der Palästra Sturmwinds sich im Gleichgewicht zu halten. Endlich wieder stehend, nahm er seine mit Narben übersäte Hand wieder hinter seinen Rücken und blickte vorsichtig in die Gesichter derjenigen, die hier vor ihm saßen und ihm gewissenhaft lauschten. Junge Gesichter waren es, mit der sanften, unschuldigen Haut von Jünglingen, die in ihrem Leben noch nie eine schwere Arbeit verrichten mussten, geschweige denn auch nur einen Finger in ihrem Leben haben rühren müssen. Leicht seufzend schritt er dann vorsichtig um die Säule herum, welche ihm eben noch den sicheren Stand ermöglicht hatte.

»Kommt mit. Ich möchte euch etwas zeigen.«

Die Menge erhob sich schweigend, sodass man nur den Wind hören konnte, wie er durch das Blätterwerk der Bäume wehte, welche schon seit Ewigkeiten an diesem Ort gepflegt werden. Schon früh wurde die Anlage umgestaltet, damit sie nicht nur für ihre eigentliche Verwendung, die sportliche Ausbildung der Jugend, genutzt wurde, sondern auch für die intellektuelle Ausbildung der jungen Männer und Frauen. Im Zuge dessen wurde der übliche Sand, welcher sich auf solchen Böden befand, abgetragen und dafür eine fruchtbare, grüne Rasenfläche hergerichtet und schlussendlich auch die Bäume, welche im Sommer für einen angenehmen Schatten sorgten.

»Wisst ihr«, sprach der alte Mann dann wieder, als er sich kurz seinen Begleitern umdrehte und gemächlich aber bestimmt weiter voran schritt »Es ist etwas Gutes, dass ihr ein solches Interesse an den Geschichten eurer Väter und Vorväter habt. Zu oft habe ich erlebt, dass Erfahrungen ignoriert, Vorschläge missachtet und gute Menschen ohne Grund und ohne Anlass zu Grunde gerichtet wurden. Nur wenige verstehen, dass man nur aus dem Vergangenen lernen kann. Denn, ohne Zweifel, Geschichte wiederholt sich – immer und immer wieder.«

»Wir werden hoffentlich keine solche Naivität besitzen!« kam es postwendend aus der Gruppe, doch der Mann drehte sich nicht um, sondern lächelte nur leicht verschmitzt ohne dass es wer sehen konnte.

›Wie sehr ich es euch auch wünschen würde – aber es wird auch euch passieren.‹

Als sie die nordwestliche Wandelhalle erreichten hielt er kurz inne. Sein Bein machte ihm erneut schwer zu schaffen. Trotz all der Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten, welche es heutzutage gibt – sei es Zwergen-Starkbier, Troll-Medizintränke oder sogar Pandaren-Akkupunktur – es schien einfach nichts die alten Schmerzen lindern zu können. So musste er zusätzlich durch seinen leicht gebeugten Gang nach kurzer Zeit schon immer wieder eine Pause machen. Doch diesmal war der Zeitpunkt perfekt. Nicht zu früh und auch nicht zu spät, denn nur hier, am nordwestlichen Teil der Palästra hatte man einen so guten Ausblick über den nördlichen Teil Sturmwinds. Daher stützte er sich erneut mit einer Hand an einer der Halbsäulen ab und winkte mit der anderen seine eifrigen Zuhörer vorbei.

»Was seht ihr dort?« fragte er, als alle richtig standen und nickte mit seinem Kopf Richtung der kleinen Insel die in dem See lag, auf den sie blickten. Viel konnte er nicht erkennen, dafür stand die Sonne zu dieser Jahreszeit einfach zu tief, sodass sich seine Stirn in noch tiefere Falten als sonst legten, als er seine Augen zusammenkniff, um wenigstens etwas sehen zu können.

»Das ist der östliche Erdschrein.« kam es als Antwort.

»Wisst ihr auch, welche bedeutenden Ereignisse mit diesem zusammenhängen?«

»Der Fall von Ragnaros –  « wollte eine junge Dame ansetzen, als sie schon von wem anders unterbrochen wurde.

»Dort ist die Metallplatte von Todesschwinge aufgehängt. Dem schlimmsten und gefährlichstem Drache mit dem es jemals die Völker Azeroths aufnehmen mussten.«

»Beide habt ihr recht. Aber was könnt ihr daraus für euch entnehmen?«

Betretendes Schweigen setzte ein, da niemand antworten konnte oder wollte. Schließlich mochte keiner von ihnen am Ende des Tages als ein Dummkopf bezeichnet werden.

In der Zwischenzeit, während er auf eine Antwort wartete, schloss er seine Augen, nicht nur um seine Muskulatur etwas Entspannung zu gönnen, sondern auch, um die ganzen Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen. Seine Hand anspannend und immer sich immer stärker an seiner stützenden Säule festhaltend schreckte er plötzlich hoch und sah abermals in die Gesichter seiner Begleiter und schüttelte leicht den Kopf zur Seite, als ob er Nein sagen wollte.

»Als ich jünger war, nicht viel älter als ihr, bin ich in die Schlachten gezogen immer mit der Hoffnung, dass nach diesem Gegner, diesem Drachen, diesem Elementar, diesem Was-Auch-Immer Schluss sein würde und wir alle in Ruhe leben könnten auf unseren Kontinenten. Aber die Geschichte hat mich gelehrt, dass auf jeden einzelnen getöteten Monstrum zwei neue entwuchsen, ähnlich einer Hydra, der man einen Kopf abschlägt. Damals, als mich mein Haar noch nicht verlassen hatte, waren ich, eure Eltern und Großeltern die ersten, welche sich für solche Kämpfe meldeten und an vorderste Front kämpften. Für euch ist dies dort alles nur Geschichte – für uns ist es das Leben gewesen.«

»Könnt Ihr uns erzählen, wie Ihr in den Schlachten damals gekämpft habt?« wurde er sofort gefragt, als er den letzten Laut gesprochen hatte und alle Anwesenden stimmten in ein lautes »Ja!« ein.

»Nun gut – wenn ein solches Interesse daran besteht sich die Erzählungen eines alten senilen Mannes sich anzuhören, dann werde ich heute eurem Wunsch entsprechen. Aber lasst uns hierfür wieder zurück in den Garten gehen.« Mit diesen Worten ging die ganze Gruppe wieder auf die Grünfläche, der Greis setzte sich wieder auf seine Marmorbank, legte seine Toga richtig um seine Beine und wischte noch kurz sich den Schweiß von der Stirn.

Als dann Stille eingetreten war und alle gespannt darauf warteten, welche heldenhafte Geschichte sie über ihre Vorfahren hören würden, begann er schließlich.

»Vor vielen Jahren, kurz nachdem wir den Untergang Azeroths durch Todesschwinge verhindert hatten, erfuhren wir von einer geheimnisvollen Insel. Pandaria. Besonders der Konflikt zwischen der Allianz und der Horde damals dürfte euch noch bekannt sein. Doch ich will euch von etwas anderem berichten.

Das Mogu’shangewölbe war unser erstes Angriffsziel auf dieser Insel. Es war – nein – es ist ein gewaltiger Gebäudekomplex, der vor sehr langer Zeit errichtet wurden ist, um die Aufzeichnungen der Mogu für die Ewigkeit zu bewahren. Doch nachdem deren Herrschaft zu Ende ging, wurde der Eingang versiegelt und geriet in Vergessenheit – bis wir das Siegel brachen.

Wir fühlten uns an die Zeit in Ulduar erinnert, wo die Decken sich kilometerweit über unseren Köpfen befanden. Doch mussten wir uns mehr darauf konzentrieren die unzählbaren Mengen an Steinqilen zu überleben. Als diese beseitigt waren, standen schließlich vier große Wächter vor uns, als erste Verteidigungslinie. Hart wie Granit und unnachgiebig in ihrer Wachsamkeit präsentierten die Wachposten der Steinwache eine unüberwindbare Mauer aus Flammen, Reißzähnen und Klauen und bildeten eine starrsinnige Reihe verzauberter, bestialischer Statuen.

Jeder war gefordert bei diesem Kampf, die Heiler, wir, die Tanks und auch die DDs. Oft mussten wir die Flucht ergreifen, weil einer oder mehrere von uns Fehler gemacht hat. Oft fehlte einfach die Kommunikation. Oft fehlte einfach nur das Verständnis, wo man zu stehen hatte und wo nicht. Wenn ihr etwas hiervon mitnehmen solltet, dann merkt euch dies – ihr müsst miteinander reden, Anweisungen geben – ihr müsst euch selber um viele Dinge kümmern. Wir kannten damals viele, die einfach nicht gewohnt waren oder die Zeit fanden, sich für die Kämpfe vorzubereiten. Wer von euch eines Tages die Rolle eines Anführers übernehmen will, muss dafür sorgen, dass ihr jenen, die sich nicht anstrengen, Möglichkeiten entzogen werden. Denn nur wenn man zusammenhält – und nur dann – kann man Erfolge erringen.

Von den vier Wächtern wurden wir wirklich sehr gefordert. Doch vor allem waren es die Minen und Ketten, welche uns am meisten zu schaffen machten. Denn sobald irgendjemand nicht schnell genug reagierte, verstarb er unweigerlich. Das ist auch der Grund, weshalb wir damals länger als nötig gebraucht haben, um diese Verteidigung zu eliminieren. Aber mit der Zeit lernten wir und an einem frühen Abend vor vierzig Jahren gelang uns schließlich das für Unmöglich gehaltene und ich konnte mir neue Plattenteile anlegen – bei Neptulon, wie ich diese Stoffgewänder hier hasse, mein Vater versuchte mich schon in solche hineinzuzwängen. Aber – ich schweife ab. Und das war die Geschichte, wie wir unseren ersten Kampf im Mogu’shangewölbe bewältigten.«

Wieder trat eine Stille ein, denn ein jeder war noch versunken in den Gedanken, versunken in der Erzählung und erwachte erst nur langsam aus den Träumen seiner Vorstellungskraft.

»Wie spät es schon geworden ist. Ihr solltet euch auf den Weg nach Hause machen – denn ich will nicht wie einst jemand anderes angeklagt werden können, weil man mir unterstellt, ich verführe die Jugend.“ Versuchte der alte Mann seine Schüler in die Wirklichkeit zurückzuholen, was auch allmählich gelang. Mit der Zeit verteilten sich alle und schlussendlich saß nur noch er allein im Garten und blickte in die Sterne.

›Und morgen erzähle ich meinen Kindern, wie ich ihre Mutter kennengelernt habe.‹

Pandaria

Einmal Cataclysmus und zurück


 

 

Es war die beste und die schlimmste Zeit, ein Add-Onder Weisheit und des Unsinns, eine Epoche der 25er und 10er Raids, eine Periode des Feuers und der Dunkelheit: es war der Frühling der Erwartungen und der Winter der Verzweiflung; wir hatten alles, wir hatten nichts vor uns; wir steuerten alle unmittelbar dem Cataclysmus zu und auch alle unmittelbar in die entgegengesetzte Richtung – mit einem Wort, diese Zeit war der unsrigen so ähnlich, dass ihre geräuschvollsten Vertreter im guten wie im schlechten nur den Superlativ auf sie angewendet wissen wollten.

Wir schreiben das Jahr 2010 und kommen gerade aus den kalten Höhen des tiefen Nordens zurück in unsere Heimat, von der wir solange getrennt waren, dass wir den Geruch, die Geräusche und alles andere schon vergessen haben zu glaubten. Doch nun, nachdem der Erzfeind Arthas endlich besiegt war, sollte es Frieden in der Welt geben. Allerdings brauten sich am Horizont schon allmählich neue, noch dunklere Wolken zusammen, die uns alle, wenn auch nur beiläufig, in ihren Sog ins Ungewisse ziehen sollten. Zunächst war es noch recht harmonisch, jeder versuchte so schnell wie möglich seine neuen Grenzen zu erreichen. Allen voran, wie auch in Zukunft, Ellésmér, dann noch Illsen oder Lesa; einige schafften es als allererste, einige mussten sich anderen geschlagen geben und wenige, die durch die Hinterhältigkeit des Schlafes um den Sieg gebracht wurden. Schlussendlich jedoch gelangten wir alle soweit, dass wir die ersten Raids angehen konnte – mit der Hoffnung verbunden, endlich einmal wieder schneller voranzukommen und die Schwierigkeiten aus Northrend hinter uns zu lassen. Zunächst nur im 10er und später im 25er schlugen wir die Drachen, dicke Kolben schwingende Oger, Würmer und Elementare zu Boden, als dass man hätte meinen können, wir hätten in unserem ganzen Leben noch nie etwas anderes gemacht. Überraschenderweise forderten die Gegner in der Bastion oder im Pechschwingenabstieg auch von den Unsrigen eine gewisse Selbstüberwindung: Einen Schattenpriester, der hoch und heilig, bzw. hoch und schattig geschworen hat, niemals zu heilen, musste dies dann doch tun, wenn auch nur dadurch, dass er Schaden machte. Ebenso gesellten sich wieder kleine Tücken hinzu, sodass man einem Ele-Shammy auf die Finger hauen musste, dass er denn nicht immer den Boss vor den Tanks pullen solle oder, wie schon zu Zeiten, als man noch in Sunwell geraidet hat und aufpassen musste, dass man nur einen Schritt, und wirklich nur einen Schritt nach vorne macht, bevor man fällt, die liebe Naomii und eine bereits namentlich genannte Hexerin immer an dem einen, den unbesiegbaren Fahrstuhlboss scheiterten.

Nefarian und Cho’gall waren dann die ersten richtigen schweren Encounter im HM, die wir zu bewältigen hatten, doch mit Jada war zumindest Nefarian keine Gefahr, denn er hat mal ohne Probleme mehr Schaden gemacht über den Kampf, als der Boss selbst mit seinen ganzen Angriffen. Und damit der Boss dann eben noch stirbt, mussten wir einen Magier ins Bodenlose fallen lassen und einen Hexer stundenlang in der Lava liegend rezzen zu versuchen. Das allerschwerste für den Raid war am Ende aber doch ein A, nachdem man Al’akir im 25er besiegt hatte und diesen Buchstaben schreiben wollte, in Anlehnung an andere Gilden, die dies ebenfalls glorreicher und bei weitem schneller geschafft haben – also, in Formation für den Buchstaben zu fliegen.

In den Feuerlanden kam dann eine neue Aufgabe auf uns zu – die Führerscheinprüfung. Anscheinend gab es in der Gilde niemanden, der einen solchen besaß, was zu länger anhaltenden Probleme bei Rhyolith führte, weil dieser sich irgendwie nicht über Vulkane, sondern immer genau in Richtung Lava bewegte. Irgendwann hatte es dann doch einmal geklappt und wir konnten dem ganzen Raid zur erfolgreich erbrachten Leistung gratulieren. Das Wichtigste an der Instanz war aber das Legendary, welches nun endlich mal wieder zu erhalten war für die Caster-Riege – und auch jetzt nochmal einen herzlichen Glückwunsch an Azrahel, aka HoD, und alle anderen, die sich hier bedienen konnten. Leider lehrte uns Ragnaros, dass man sich immer zweimal im Leben sieht, und diesmal hat er seinen Sieg bekommen, zumindest was den 25er Raid anging, denn hier sind wir kläglich gescheitert, anders, als vor zig Jahren im Geschmolzenen Kern. Also musste er dann eben im 10er daran glauben – es kann ja nicht angehen, dass wir einen Boss bis zum nächsten Add-On stehen lassen, bis wir ihn umhauen können.

Hiernach sollte dann endlich derjenige zur Rechenschaft gezogen werden, der unser geliebtes Stormwind auf eine solche Art und Weise vergewaltigt hat, dass man nur froh sein kann, dass endlich dieser lausige Park weggefegt worden ist. Doch dies sollte in der Form, wie wir die vorigen Raids verbracht haben, nicht mehr geschehen. Ende Dezember wurde sw:tor veröffentlicht und viele begannen zu überlegen: bleiben oder nicht bleiben, das war hier die Frage. Am Ende gewann vorerst sw:tor, was dazu führte, dass einige ein wirklich schönes Sylvester verbrachten, die anderen in sw:tor levelten und manche, die beides machten. Durch die Abgänge löste sich der 25er auf und es begannen raidlose Wochen, die sich hinzogen und von denen man später sagen können wird, dass, wenn diese nicht gewesen wäre, wir Platz 2 auf dem Server gewesen wären in Drachenseele. Aber – man soll Reisende nicht aufhalten, heißt es doch so schön, und in diesem Sinne trotzdem noch ein Danke an Itchy, Bömel, Rushh, HoD und die vielen anderen, die ungenannt bleiben, für eine erfolgreiche WoW-Zeit bei Askeria, und ohne die man sicher einiges langsamer oder gar nicht geschafft, aber auch teilweise leichter gehabt hätte.

Somit bildete sich am Ende aus den Resten eine kleiner 10er Gruppe, die es nun in Angriff nahm Deathwing zu beseitigen und zu verhindern, dass er ein zweites Mal den Cataclysmus über diese Gilde bringt. So besiegten wir die Bosse auf Brechen und Biegen, ohne Schurken, weil dieser ja meinte, dass der 25er bei RdZ so viel besser wäre… (und trotzdem wieder zurück kam), sodass der erste Schurke bei uns mit den Legendary Dolchen ein Twink von Captnfuture war, der auch ohne Internet im Ts reden und raiden kann, und mit Dalaran-Ring oder Kochmütze, die gerne vergessen wurde auszuziehen, nachdem man sich geportet hatte. Es reichte für den 3ten Platz, nachdem wir uns von Platz 9 auf dem Server wieder hochgearbeitet hatten – und auch hierfür noch einmal einen Dank an alle, die mitgeholfen haben und auch an Stakas und Summervale, die sich stets für den 10er eingesetzt und bemüht haben, aber nicht mehr warten wollten, bis bei uns der 25er Raid wieder startete.

Ende Mai diesem Jahres rekrutierten wir nun mehr wieder für einen 25er Raid, in der Hoffnung, dass wir dann endlich vom Loot-Pech erlöst werden würden, aber auch da es für viele nur hier das richtige Raidgefühl gibt. Beim Ersteren mussten wir uns allerdings noch länger gedulden, da mehr Loot nicht gleichbedeutend ist mit besserem Loot oder richtigem Loot. Wodurch die Heiler bis kurz vor Pandaria warten mussten, bis sie endlich sich ihren Kolben reinstecken durften und auch die Caster-DD’s ihre tollen Trinkets bekamen. Derweil begnügte man sich mit Wetten auf die besseren Epic-Steine beim allabendlichen Glückspiel mit den Marken. Das war aber nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein, denn jeder erwartete bereits sehnsüchtig das Add-On und hoffte, dass man damit, zumindest teilweise, die Raidsituation aus Cata wieder wett machen könnte.

 

In diesem Sinne – ein herzliches Willkommen in Pandaria, in Askeria – auf das uns die Bosse wohlgesonnen sind.